Abschiedsworte

24. September 2009

Hey ihr,
dies wird mit sehr großer Wahrscheinlichkeit das letzte Mal sein, dass ich in diesen Blog schreibe.
Meine Zeit in dem wunderschönen „New Zealand“ ist schon seit über 2 Monaten beendet und zurück bleiben zahlreiche Erinnerungen sowie Erfahrungen, die ich niemals in meinem Leben vergessen werde.
Diese (fast) 6 Monate waren die aufregensten und zugleich besten in meinem bisherigen Leben, den Sydneyaufenthalt im Anschluss inbegriffen.

Viele fragten mich, kaum dass ich aus Neuseeland wiedergekommen war, ob ich mich verändert habe.
Es ist schwer für mich diese Frage objektiv zu beantworten, zu sehr bin ich von Gefühlen und Erinnerungen beeinflusst.
Natürlich bin ich selbstsicherer geworden, schon alleine die Tatsache alleine in einem fremden Land zu sein, dementsprechend Entscheidungen selber treffen zu müssen und aufs Fragenstellen angewiesen zu sein, sorgte dafür.
Auch meine Einstellungen haben sich, wahrscheinlich durch die andere Kultur und das andere Leben, geringfügig verändert, aber ansonsten fällt mir nicht viel ein bzw. auf.
Aber vielleicht können Außenstehende die Frage ja besser beantworten als ich…

"New Zealand 2009"

Mit jedem Tag mehr, den ich in Neuseeland verbrachte wurde ich ein immer größerer Fan des Landes.
Der Landschaft, der Menschen, der lockeren Art der ‘Kiwis’ und ihres pflichtbewussten Umweltschutzes.
Selbst die Kultur der Einheimischen, Maori began mich, je mehr ich von ihr erfuhr, immer mehr zu faszinieren.
Ihr Gemeinschaftsgefühl und ihre einmaligen Sitten und Bräuche sowie ihr Glaube sind einfach höchst interessant.
Wer einmal in diesem Land gewesen war, kann einfach nur ein Fan dessen sein.

Natürlich hatten sich auch meine Englischkenntnisse in dieser Zeit deutlich verbessert.
Dass ich, während meinen 1. Wochen in Neuseeland wenig bzw. kaum etwas von den Gesprächen verstehen konnte, ist mittlerweile für mich kaum noch vorstellbar.
Was ich damit sagen möchte ist nicht, dass mein Englisch perfekt geworden ist (das ist es garantiert noch lange nicht…), vielmehr möchte ich deutlich machen, was ein halbes Jahr in einem fremden Land so für Auswirkungen haben kann und immerhin kann ich mich jetzt gut auf englisch verständigen.

All diese Dinge, die ich gerade erwähnt habe, sind Gründe warum ich mich entschieden hatte nach Neuseeland zu gehen und warum ich diesem Land einen Platz in meinem Herzen eingeräumt habe und kein anderes.
Und warum ich Sehnsucht zur Ferne, zur Natur und zur weitgehenden Freiheit habe, die in Neuseeland zu finden ist.

Super Zeit

Wir ihr schon merken könnt, war meine Entscheidung ins Ausland zu gehen, die beste meines Lebens.
Nicht weil es hier in Deutschland so schrecklich wäre, sondern vielmehr der Erfahrungen und Erlebnissen wegen, von denen ich in den zahlreichen, vorherigen Beiträgen berichtet habe.
Schon alleine wegen des Abenteuers würde ich jedem, soweit es möglich ist, dazu raten eine gewisse Zeit lang in einem anderen Land, in einer anderen Umgebung zu verbringen.
So etwas schönes und aufregendes sollte jeder einmal erleben können.
Und ich bin der Meinung: Alles ist möglich sofern man nur wirklich will.

Die Bedenken, die ich anfangs gehabt hatte alleine für ein halbes Jahr weg zu fliegen, dazu noch nach Neuseeland, dem von Deutschland am weitest entfernten Austauschland, waren nach kurzer Zeit schon völlig verschwunden und hatten sich schnell als unnötig erwiesen.
Das halbe Jahr verging wie im Fluge und wenn ich jetzt so auf diese Zeit zurück blicke stelle ich fest, dass ein halbes Jahr doch nicht so viel ist, wie es anfangs schien…

So schön diese begrenzte Zeit auch gewesen war, ich bin trotzdem auch sehr glücklich wieder zu Hause zu sein, denn auch hier gibt es eine Menge zu erleben und zu schaffen…
Und außerdem eine Familie, die für mich da ist.
Ich werde meinen Weg gehen und bin mal gespannt wohin er mich führen wird…

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So, bevor ich mich jetzt für das letzte Mal verabschieden werde, möchte ich mich zuerst bei all ‘meinen’ Lesern (also bei euch) für eure Treue und euer Interesse bedanken.
Außerdem besonders für die Geduld, die ihr während der letzten Wochen aufbringen musstet, in denen ich lange (eher gezwungender Maßen durch Schulverpflichtungen…) auf neue Beiträge warten ließ.

Zum anderen bei der Organisation „Studying down under“, mit der ich Neuseeland und kurzweilig auch Sydney unsicher gemacht hatte.

Und natürlich zu allerletzt bei meinen Eltern, die mir dies alles erst ermöglicht und wenn immer es geht und ging unterstützt haben.
Ich hab euch ganz doll lieb!

Ich wünsche euch allen alles Gute und viel Erfolg.
Bis hoffentlich bald,
Sarah-Franziska


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