Mein letzter Tag in Auckland began mit einem sehr gutem und anders als der Name “Armer Ritter” besagt sehr ausgewogenem Fruehstueck.
Nach diesem ich zum letzten Mal in Auckland meinen kleinen Koffer packte, denn am Abend sollte ich wieder zurueck nach Wellington fliegen.
Gegen 11 Uhr wurde ich von Maren und ihrem Mann Reini abgeholt mit denen ich in die Aucklandcity fuhr.
Unser 1. Ziel war der bekannte Skytower, ein Wahrzeichen Aucklands.
Auf diesem wollten wir unser diestaegiges Lunch haben.
Wir parkten an einem Hafen einige Minuten zu Fuss vom Skytower entfernt.
Waehrend wir uns einen Weg durch die Stadt zum 328 Meter hohen Fernsehturm bahnten erfuhr ich wieder einige Allgemeinheiten ueber die Stadt, die Gebauede und etc. von Reini, der bei mir fuer seine liebennswuerdige Eigenschaft des Geschwaetzigseins (in positiver Weise) bekannt ist.
Was nebenbei den Vorteil hatte, dass ich so auf Kleinigkeiten in der Art der Bauweise der Haeuser und kleinen Nebenstrassen aufmerksam gemacht wurde.
Bevor wir mit dem Fahrstuhl hoch hinauf zum Restaurant fahren konnten mussten wir noch ein Foto mit dem Minaturmodell des Turmes machen.
Als ich endlich soweit war ging es dann hoch.
Unser Tisch lag direkt an der glaesernen Wand und der Blick ueber die riesige Stadt und die Weite Aucklands war einfach beeindruckend.
Waehrend wir dort oben sassen drehte sich die Sitzplattform des Restaurants, so langsam und gemaechig, dass es kaum wahrzunehmen war, sodass wir die Aussicht vom Turm von jeder Seite und jedem Winkel aus geniessen konnten.
Das Essen dort war ebenfalls klasse.
Obwohl ich von dem Essen (wozu wohl auch das sehr gute Fruehstueck beigetragen hatte) total gesaettigt war bestellten wir eine Pavlova, da ich noch nie zuvor eine probiert hatte.
Wir warteten an die 15 Minuten, um dann zu erfahren, dass einige Zutaten nicht mehr vorraetig seien…
Na toll!
In der gesamten Zeit, die wir in dem Restaurant verbrachten drehten wir uns an die 1 1/2 mal um den Turm.
Da wir nicht laenger warteten wollten verliessen wir das Restaurant um zum normalen Aussichtsbereich zu gelangen, denn dort gab es Etwas, dass ich vom Restaurant aus nicht hatte machen koennen.
Ich stand auf einem aus einer 38 mm dicken Glasscheibe bestehenden Boden.
Weit unter mir der Boden Aucklands zu sehen, sonst nichts.
Echt gruselig.
Nachdem wir auch dort noch einen kurzen Augenblick verbracht hatten fuhren wir mit dem Fahrstuhl wieder zum sicheren Boden zurueck.
In dem es ebenfalls einen kleinen glaesernen Fussbodenbereich gab.
Auf dem Weg zum Auto machten wir einen kurzen Stopp in einem
T-Shirt Shop, in dem ich mir ein Andenken kaufte.
Wir kamen gerade noch rechtzeitig vor dem naechsten Regenschauer am Auto an, mit dem wir dann als naechstes zum
‘Victoria Market’ fuhren.
Ein Platz, an dem sich ganz viele Souvenirshops in Grueppchen haeufen.
Im Sommer stelle ich mir diesen Ort sehr schoen vor, doch an diesem Tag war nicht viel los und es war einfach ungemuetlich regnerisch.
Nachdem wir alle ein wenig herum gebummelt hatten trafen wir uns wieder und fuhren zurueck zum “Village”.
Dort wurde ich auch schon bald von einem Shuttelbus zum Flughafen abgeholt.
Die Zeit, die ich in Auckland verbringen durfte war toll, auch wenn das Wetter nicht immer so ganz mitspielen wollte und teilweise echt zu wuenschen uebrig gelassen hat.
Diese 5 Tage in Auckland waren nochmals eine sehr schoene Erfahrung fuer mich, die ich hier in Neuseeland machen durfte.
Ich kann nur sagen, dass es wirklich verblueffend ist, wo man ueberall Verwandte hat…
An dieser Stelle liebste Gruesse nach Auckland und nochmals vielen Dank fuer die Zeit, die ich bei euch verbringen durfte, Gretel!
Bis bald,
Sarah-Franziska





2. Juli 2009 um 08:54
Hallo Sarah Franziska,ich habe gerade deine tollen Berichte gelesen,bewundere deinen Mut/Kletterwand-bin leider erst heute in der Lage ,dir einen Kommentar zu senden!