Schon früh ging es für mich und Rick los, zu einer Aktivität, die wenn es nach meiner Mutter gehen würde, zu einer der Gefährlichsten der Welt gewertet würde, das Motoradfahren.
Mit robuster Lederjacke, Schal sowie dicken Winterhandschuhen bekleidet stiegen wir aufs 2-Rad.
Ich muss ehrlich zugeben, dass ich obwohl ich so mutig auf dem stehenden und gut befestigtem Motorrad sitze, ganz schöne Angst hatte hinten mit drauf zu sitzen. Besonders, da ich wusste, dass Rick ein ehemaliger Rennfahrer gewesen war, dessen eines Bein humpelte und ein halber Finger fehlte…
Schon sein Autofahrstil in seinen selbst zusammen geschraubten Autos war äußerst gewöhnungsbedürftig, wie sollte denn erst sein Motoradfahren sein?
Nunja, getan habe ich es und Spaß hat es mir auf jeden Fall bereitet.
Als 1. brausten wir mit rasender Geschwindigkeit los zum ‘Royal National Park’.
Trotz der großen, auf den Helm drückende Kräfte genoss ich mehr oder weniger die schöne Landschaft.
Nur ab und zu, als Rick sich zu stark in die Kurve legte und von mir erwartete still zu sitzen, konnte ich dies nicht (er sagte zwar ich solle ihn anstoßen wenn es mir zu heikel werden würde, doch war die Gefahr ihn zu erschrecken viel zu groß und so ließ ich es eher bleiben…)
Natürlich machten wir auch viele Stopps.
Den allerersten an einem kleinen Fluss in Mitten des Parkes:
Den darauf Folgenen an idyllisch gelegenen Wasserfällen. Von denen man aus auch eine sehr schöne Sicht übers Wasser hatte.
Nach einer brisanten Fahrt mit vielen Stopps traten wir den Rückweg an, um Jasmin vom Haus abzuholen und mit dem Auto zu dritt weiterzufahren.
So führte uns Rick zu riesigen Sandsteinfelsen, die teilweise bis übers tobene Wasser reichte, dessen Blau nicht blauer und hübscher hätte sein können.
Die interessantesten Felsformationen sorgten für eine wundervolle Abwechslung, reichlich Bewunderung und vielen Pausemöglichkeiten.
Ausserdem wanderten wir zu einem alten verrosteten Schiffswrack.
Es war ein sehr schöner Tag gewesen, mit vielen Eindrücken und hübschen Landschaftsaufnahmen und leider auch schon mein Vorletzter in Sydney.
Und so neigte sich auch dieser Tag dem Ende zu.
Vom letzten Tag werde ich bald möglichst berichten.
Bis dahin,
alles Liebe
Sarah-Franziska





